Kölner Wappen     Köln - die Rheinmetropole und alte Römerstadt  Köln - die Rheinmetropole und alte Römerstadt
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Köln -  die Kulturmetropole am Rhein

Kulturstadt Köln
Kunststadt Köln






überarbeitet: Nov. 2015
Kölner Bauwerke
aus den 3 geschichtlichen Epochen
Kölner Dom
Auszüge aus "Veto Colonia"
Via Sacra
Via Culturalis
Romanische Kirchen
Kölner Denkmäler
aus den 3 geschichtlichen Epochen
- Mängelliste Kölner Denkmäler
Kölner Museen
Stil-Epochen der Malerei
Kölner Musik-Szene und Kölner Bühnen -
Karneval in Köln  
Fastelovend in Kölle, der Karnevalshochburg
Rubrik des privaten Web-Informations-Projekts "Köln - die Rheinmetropole und alte Römerstadt".  Dieses private Web-Projekt verfolgt keinerlei kommerzielle Interessen!



Köln - die Kulturmetropole am Rhein. Kulturstadt Köln und Kunststadt Köln
Kölner Dom - Romanische Kirchen - Kölner Museen - Kölner Bauwerke und Denkmäler - Kölner Musik-Szene (mit Philharmonie u. Kölner Bühnen) - Literaturstadt - Kölner Karneval
Kultur-Quartier im Zentrum auf engstem Raum

0. Vorbemerkungen und Inhalt

Die wirtschaftliche Blütezeit Kölns (vor allem als Handelsmetropole) begann im 10. Jhdt. und hatte ihren Höhepunkt im 12. - 15. Jhdt.. Im 11. Jhdt. waren Mailand, Köln und Venedig die ersten großen Handelsstädte ... und waren hierbei auch Schaltstellen des kulturellen Austauschs. Zwischen 1000 und 1550 war Köln ferner eine Kunstmetropole von Rang mit der Produktion in diversen Kunstgattungen und einem kulturellen Austausch mit Paris, Prag, Niederlande und Italien, wie auch eine Ausstellung im Kölner Museum Schnütgen "Glanz und Größe des Mittelalters - Kölner Meisterwerke aus den großen Sammlungen der Welt" (04.11.2011. - 26.02.2012) zeigte. Vor allem von ca. 1350 bis 1550 hatte Köln eine künstlerisch ungewöhnlich fruchtbare Epoche mit der renommierten mittelalterlichen Kölner Malerschule (Altkölner Malerei), mit der in Köln eine eigene Ausprägung der Kunst geschaffen worden ist und mit der die Stadt hinsichtlich Qualität und Quantität der Gemälde eine Spitzenstellung eingenommen hatte. Hiermit ist wohl auch der heutige Ruf Kölns als Kulturmetropole begründet worden. Die Maler arbeiteten überwiegend in der Schildergasse, wo auch die Schildermaler ansässig waren, also in der Straße, die aus dem römischen Decumanus Maximus hervorgegangen und heute eine der meistfrequentiertesten Einkaufsmeilen in Deutschland ist. Der bekannteste Maler der Altkölner Malerei war Stefan Lochner, der in der kleinen Straße "In der Höhle" lebte und arbeitete, die durch das Treppenhaus des Wallraf-Richartz-Museum nachgebildet worden ist. Daneben ragten der Meister der Heiligen Veronika und Bartholomäus Bruyn heraus. Im ausgehenden 20. Jhdt. war Köln mit seinen herausragenden Museen und der ART Cologne eine Kunststadt von Weltrang und war führend in Deutschland. Anfang des 21. Jahrhundert holten andere Städte auf, gleichzeitig wurde in Köln manches vernachlässigt (vor allem die ausreichende finanzielle Ausstattung des Kulturetats), dennoch spielt Köln als Kunststadt immer noch in der ersten Liga!

 Köln als "Kultumetropole und Kunststadt" ist einer der Merkmale der heutigen Rheinmetropole und Millionenstadt Köln.
 
Inhalt

1. Wichtigste Merkmale der Kulturmetropole und Kunststadt Köln
2. Kultur als Wirtschaftsfaktor
3. Einige Persönlichkeiten der Kölner Kunstgeschichte
4. Literaturstadt und lit.Cologne
5. Köln - Stadt der Archive
6. Kulturprojekte
A. Anhang

Eines der kölschen Gesetze:
Jede Jeck is anders! oder wie es auf einer Demo gegen Fremdenfeindlichkeit mal entdeckt wurde: Jede Jeck is von woanders!
Diese kölsche Verhaltensregel ist eine Art Bekenntnisse zu Toleranz und Nachsicht dem anderen gegenüber und auch Toleranz gegenüber Fremden (Flüchtlingen).



1. Wichtigste Merkmale der Kulturmetropole und Kunststadt Köln

Heute wird die Kultur- und Kunststadt Köln insbesondere durch die bildenden Kunst und die Musik und seit einigen Jahren auch durch die Literatur und den Film (ausgelöst durch die vielen Fernsehanbieter und deren Zulieferer im Raum Köln) geprägt. Köln ist eine der Medienmetropolen Deutschlands.

Die Kulturstadt Köln wird insbes. definiert 
* Das RGM wird von 2018 bis ca. 2023 umfgangreich saniert (mit allenfalls teilweiser Öffnung der Sammlung). Ab Juli 2017 beginnt eine zeitweise Ausleihung von Exponaten an andere Museen. Also Empfehlung: Besuch des RGM Köln in der 1. Jahreshälfte 2017 oder zumindest bis Ende 2017!
Kölner Museen/Wallraf-Richartz-Museum
Wallraf-Richartz-Museum (WRM)
Kölner Museen/Museum Ludwig
Museum Ludwig (ML)
Kölner Museen/Römisch-Germanisches-Museum
Römisch-Germanisches-Museum (RGM)
Kölner Museen/ML + RGM "mit Bahnanschluss"
Museen mit Bahnanschluss (ML + RGM)
* Die Städtischen Bühnen werden umfangreich saniert. Aufgrund des geplatzten Neueröffnungstermins 11.2015 gilt aktuell folgendes: Oper-Ersatz-Standort ab November 2015 für 2 Jahre (und vermutlich darüberhinaus) ist das sog. "Staatenhaus" in Köln-Deutz (= geplanter künftiger Musical-Standort). Schauspiel-Ersatz-Standort bleibt übergangsweise weiterhin das "Depot" in Köln-Mülheim. Wann Oper- und Schauspiel-Haus nach dem Abschluss der Renovierung wieder geöffnet werden, ist noch unklar (vorauss. erst 2023). Der Neubau für u. a. die Kinderoper (das sog. neue "Kleine Haus") auf dem Bühnen-Areal ist weitgehendst fertig und wird vorerst als Zweitspielstätte des Kölner Schauspiels für gelegentliche Theater-Aufführungen genutzt.
Kölner Zoo
Im weitesten Sinne zur Kultur kann man auch den Kölner Zoo zählen. Der Kölner Zoo wurde 1860 gegründet und ist der drittälteste Zoo Deutschlands. 

Eine der Attraktionen im Kölner Zoo ist seit 2004 der Elefantenpark, ein Gehege auf 20 000 m² (= 10 % der Zoofläche) mit einem Innenbereich und einem großen Freilaufgehege - das größte Freilaufgehege Europas in Innenstadtlage -. Nach Fachmeinung ist der Elefantenpark Köln der modernste Elefantenpark Europas. Die Anlage mit dem Innen- und dem großen Außenbereich berücksichtigt die neuesten Erkenntnisse der Elefantenhaltung und ist so errichtet worden, dass auch eine - in Zoos selten praktizierte - Bullenhaltung möglich ist. Hier wird die Lebensweise von aktuell 16 asiatischen Elefanten naturgetreu nachgebildet. Die Elefanten verbringen wie in der Natur den größten Teil des Tages in ihrer Herde. In Berührung mit Menschen kommen sie nur bei Pflege- und Fütterungseinsätzen.

Als drittes Großprojekt im Zeichen des neuen Erlebnis- und Artenschutzkonzepts ist nach dem Elefantenpark und dem Regenwaldhaus im April 2010 der Hippodom, eine neue Heimat für insbes. Flußpferde und Nilkrokodile, eröffnet worden. Insges. beherbergt der 20 ha große Kölner Zoo weit über 10 000 Tiere und über 800 Tierarten.

Kulturpreis Köln 2015 (Zitat Stadt Köln 18.05.2016): "Die Jury des 7. Kölner Kulturpreises hat Dr. Hannelore Vogt, Direktorin der Stadtbibliothek Köln, zur Kulturmanagerin des Jahres 2015 gewählt und Dr. Werner Jung, Direktor des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln, mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet. Der Kulturpreis ist eine Auszeichnung des Kölner Kulturrats, mit dem dieser die Leistungen des Vorjahres würdigt.

In der Begründung der Jury heißt es, Dr. Vogt habe ihre Einrichtung zu einer der attraktivsten ihrer Art in Europa gemacht und mutig mit unkonventionellen Denkansätzen viele innovative Entwicklungen angestoßen – mit einer überwältigenden Resonanz bei den Nutzerinnen und Nutzern. Die Stadtbibliothek Köln mit der Zentrale am Neumarkt, elf Stadtteilbibliotheken und dem Bücherbus sei interdisziplinär vernetzt und ergänze mit Kulturangeboten den üblicherweise zu erwartenden Bibliotheksservice."

Bezüglich der zeitweisen öffentlichen Debatte um das große Kölner Kultur-Projekt "Archäologische Zone/Jüdisches Museum" siehe den betreffenden  Anhang zu der Themenseite "Kulturmetropole Köln. Kulturstadt Köln - Kunststadt Köln".

Weitergehende Informationen zu einigen Kultur-Merkmalen Kölns siehe Themenseiten Kölner Bauwerke (mit Kölner Dom und Romanische Kirchen), Kölner Denkmäler, Kölner Museen, Kölner Musik-Szene und Kölner Bühnen und Karneval in Köln.

Die Gemälde aus den Epochen der Malerei sind insbes. auf das Wallraf-Richartz-Museum (Gemälde vom 13. bis zum 19. Jhdt.) und das Museum Ludwig  (Kunst des 20. und 21. Jhdt.) verteilt:
 
Objekte aus den Stil-Epochen der Malerei und der Skulpturen werden in diesen
Kölner Museen
gezeigt:
 
   Wallraf-Richartz-Museum Gemäldegalerie/Europäische Malerei vom 13. bis zum 19. Jahrhundert
 (vom Mittelalter bis zum Impressionismus)
  Museum Ludwig Kunst des 20. und 21. Jahrhundert
(Abteilungen mit Gemäldegalerien: ab Expressionismus)
Museum Kolumba
Kunst von der Spätantike bis in die Gegenwart



Empfehlenswerteste Sehenswürdigkeiten in der Kulturmetropole und Kunststadt Köln für Kultur- und Erlebnis-Touristen nach Ansicht des Verfassers:
Rheinmetropole Köln/Kulturzentrum Köln
Ergänzung zum Rhein-Boulevard: Besuchern Kölns sei folgender attrative Spaziergang empfohlen (ca. 2,5 km): Start: Heumarkt (in der linksrheinischen Altstadt) - Deutzer Brücke - rechtsrheinischer Rheinboulevard mit grandiosem Panoramablick (empfohlen auch in der Dämmernung und abends) - Hohenzollerbrücke - Dom/Museen -  neugestaltete Dom-Ostseite - Ziel: Alter Markt/Heumarkt  (in der linksrheinischen Altstadt)
Das RGM wird von 2018 bis ca. 2023 umfgangreich saniert (mit allenfalls teilweiser Öffnung der Sammlung).
Die Städtischen Bühnen werden zur Zeit umfangreich saniert (bis vorauss. 2023). Übergangsbetrieb siehe unter Kölner Bühnen.


2. Kultur als Wirtschaftsfaktor

Die hohe Qualität der Kultur in Köln ist neben der kulturellen Wertigkeit an sich auch ein äußerst wichtiger Wirtschaftsfaktor, weil Kultur und Kunst förderlich für die Wertigkeit einer Stadt insgesamt ist und als Standortvorteil für Ansiedlungen von Firmen und Fachkräften sowie  als Anziehungspunkt für Besucher und Touristen von Bedeutung ist. Als Standort der Kulturwirtschaft kann Köln weiterhin mit Kulturstätten wie Berlin mithalten. Nach dem Kulturwirtschaftsbericht 2008 stand Köln mit 16 500 Unternehmen der Kulturwirtschaft fast gleichauf mit Berlin (16 600). 46% der der Künstler NRW leben im Großraum Köln.

Zitat IHK Köln (2014) zur Kultur- und Kreativwirtschaft in der Region Köln - Auszug -: "Die Kulturwirtschaft stellt für die Region Köln einen bedeutenden Standortfaktor dar und hat ein oft unterschätztes ökonomisches Potenzial. Im Großraum Köln erwirtschaften laut Kulturwirtschaftsbericht über 16.500 Unternehmen aus der Branche der Kultur- und Kreativwirtschaft fast 11 Milliarden Euro Umsatz. Das bedeutet, dass die Anteilswerte bereits 9,7 % der Gesamtwirtschaft ausmachen. Die gesamte Branche gliedert sich in zwölf Teilbranchen: 1.Verlagsgewerbe und Tonträgerindustrie 2. Buchverlage 3. Filmwirtschaft/TV-Produktion 4. Rundfunk-/TV-Unternehmen 5. darstellende/bildende Künste, Literatur und Musik 6. Journalisten-/ Nachrichtenbüros 7. Museumshops, Kunstausstellungen 8. Handel mit Büchern, Musik und Kunst 9. Architekturbüros 10. Design (Industrie-, Grafik-, Kommunikations-) 11. Werbung 12. Software/Games ..." "

Wirtschaftlich ergibt sich folgende Rangfolge der Kultursparten Kölns:
- Filmwirtschaft (wohl wegen der vielen Fernsehanbieter und deren Zulieferer im Raum Köln),
- Literatur (mit ihrer großen Anzahl Autoren in Köln),
- bildende Kunst.

Zitat neue Kulturdezernentin Köln (Sept. 2013): "Kultur ist kein Luxus, sondern Lebenselexier." Leider hinkt in Köln der Kulturetat hinter vergleichbaren Städten zurück.


    
3. Einige Persönlichkeiten der Kölner Kunstgeschichte

Die bedeutendsten und bekanntesten Maler der vorgenannten mittelalterlichen Kölner Malerschule (Altkölner Malerei) war Stefan Lochner (ca. 1400 - 1451), der in der kleinen Altstadt-Straße "In der Höhle" lebte und arbeitete, die durch das Treppenhaus des Wallraf-Richartz-Museum nachgebildet worden ist. Daneben ragen heraus Bartholomäus Bruyn (1493 - 1555) und als Vorgänger von Stefan Lochner insbes. "Der Meister der Hl. Veronika" und ferner der "Meister von St. Laurenz" sowie nach Lochner u. a. "Der Meister der Georgslegende" und "Der Meister der Ursulalegende". Die meisten der zahlreichen Meister der Kölner Malerschule, die sich im Mittelalter in der Regel als Handwerker verstanden, sind namentlich nicht bekannt und werden daher heute mit Kunstnamen versehen. In der "neutralen" Sicht des Frankfurter Städel-Museums hieß es zu einer Ausstellung "Das heilige Köln - Kölner Malerei im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit": "Der Fokus der aktuellen Sammlungspräsentation richtet sich auf das künstlerische Schaffen von etwa fünf Malergenerationen mit bedeutenden Werken der Kölner Hauptmeister Stefan Lochner und Barthel Bruyn d. Ä, die die bildkünstlerische Vielfalt im Heiligen Köln des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit veranschaulichen. Zwischen der Pflicht, kölnische Maltradition zu bewahren, und der Neigung, neue Darstellungsinteressen auszuprägen, stärkten sie die Stadt Köln als Kunstzentrum ersten Ranges und beförderten einzigartig die Entwicklung hin zu einem neuzeitlichen Bildverständnis."

Was nur wenige wissen ist, dass der 1577 in Siegen geborene und 1640 in Antwerpen gestorbene große flämische Barockmaler
Peter Paul Rubens seit 1578 seine Kindheit in Köln verbracht hat, bevor seine Familie nach dem Tod seines Vaters 1587 nach Antwerpen zurückkehrte. Im 16. Jhdt. war die Familie Rubens im Zuge der religiösen Auseinandersetzungen der Flamen und Niederländer auf dem Umweg über Siegen nach Köln gekommen. Die Familie wohnte in Köln in der damaligen Nobelstrasse Sternengasse im Pfarrsprengel von St. Peter, die auch seine Taufkirche war und in der sein Vater beigesetzt wurde. Der kleine Peter Paul Rubens lebte ab seinem 2. Lebensjahr somit in der Nähe der heutigen Geschäftsstraße Schildergasse - im römischen Köln die Ost-/West-Hauptstraße ("Decumanus Maximus") -, die zur Lebenszeit Rubens die Straße der Maler war. Vielleicht hat der kleine Junge dort sein Interesse und Talent als Maler erkannt. In Antwerpen begann er 1592 mit einer Ausbildung als Kunstmaler seine große Malerkarriere. Er wurde einer der berühmtesten Maler aller Epochen. Rubens hat im Gedenken an seine Kindheit in Köln seiner Kölner Pfarrkirche St. Peter (wie ebenso seiner Grabeskirche Sint-Jacobs-Kerk in Antwerpen) ein Gemälde geschenkt ("Die Kreuzigung Petri"), das in St. Peter (in Nähe Neumarkt direkt neben der Romanischen Kirche St. Cäcilien/Museum Schnütgen gelegen) zu besichtigen ist. 

Zur aktuellen Kölner Kunstszene zählen u. a. drei bedeutende Persönlichkeiten der modernen deutschen Kunst
mit Wohnsitz Köln, nämlich Gerhard Richter (dessen Werk insbes. gegenständliche und abstrakte moderne Malerei - wie Kapitalistischer (Postmoderner) Realismus, Fotorealismus, Abstraktion - umfaßt), Sigmar Polke (insbes. Kapitalistischer Realismus; am 10.06.2010 leider in Köln verstorben) und die Konzeptkünstlerin Rosemarie Trockel. Gerhard Richter und Sigmar Polke zählen zu den bedeutendsten Nachkriegskünstlern. Zu beiden gab es eine Retrospektive (= Kunstausstellung mit einem Überblick über eine oder mehrere Schaffensphasen) im renommierten New Yorker Museum of Modern Art (für Gerhard Richter 2002 und für Siegmar Polke posthum 2014), was als außerordentliche Auszeichnung gewerten werden kann. Gerhard Richter, von vielen als die Nr. 1 der Nachkriegskünstler angesehen, lebt seit 1983 in Köln und wurde im April 2007 zum Kölner Ehrenbürger ernannt. Er wurde damit in die Kölner Ehrenbürgergarde aufgenommen, zu der aus dem Kulturbereich der Schriftsteller und Nobelpreisträger Heinrich Böll, der Volksschauspieler und "kölsche Jong" Willy Millowitsch und die für die Kölner Kunstszene so bedeutenden Kunstsammler und Stifter Peter und Irene Ludwig gehören. Ebenfalls in Köln beheimatet ist u. a. der Aktionskünstler HA Schult, der weltweit mit künstlerischen Aktionen Aufsehen erregt (so mit seinen Trash People - 1000 Figuren aus Abfall - ; s. unten). In einer Rangfolge des "Kunstkompasses" ergab sich z. B. in 2010 folgende Rangfolge: 1. Gerhard Richter (Köln),  2. Bruce Naumann (USA), 3. Sigmar Polke (Köln). Rangfolge 2015: 1.Gerhard Richter (Köln),  2. Bruce Naumann (USA),  3. Rosemarie Trockel (Köln). Der Kunstkompass ist ein in Deutschland jährlich ermittelte Rangfolge der weltweit wichtigsten und gefragtesten zeitgenössischen Künstler der Gegenwart.

Die Jahre 2007 - 2010 standen im Zeichen von 2 Großprojekten der Glasmalerei in Köln und deren Künstler.
2007 führte der vorgenannte Künstler Gerhard Richter einen ganz besonderen Auftrag aus: Er gestaltete für seine Heimatstadt und den Kölner Dom das neue riesige abstrakte Südquerhausfenster (Einweihung 25.08.2007), das aus fast 11300 kleinen Farbquadraten besteht. Und von 2007 bis 2010 wurden im südlichen und im nördlichen Chor von St. Andreas, eine der Romanischen Kirchen Kölns, in 12 Fenstern Glasgemälde des prominenten Malers, Grafikers und Bildhauers Markus Lüpertz fertiggestellt, von denen die 7 im südlichen Machabäer-Chor den Leidensweg Christi und der alttestamentlichen Machabäer darstellen.

Weitergehende Kurz-Informationen zu Persönlichkeiten der Kölner Kunstgeschichte siehe in Themenseite "Historische Persönlichkeiten der Kölner Stadtgeschichte".



4. Literaturstadt Köln und lit.Cologne

Spätestens mit Gründung des Literaturhauses Köln 1996 und dessen Einweihung 1999  begann Kölns Aufstieg zur Literaturstadt, weil seitdem das alte Medium Buch hier stark an Bedeutung gewonnen hat. Es ist inzwischen mit mehr als 700 Mitgliedern bundesweit eines der mitgliederstärksten Literaturhäuser. Aktuelle Adresse: Literaturhaus Köln e.V., Großer Griechenmarkt 39, 50676 Köln (in einem historischen Altlstadthaus).

In Köln lebten und leben sehr viele - zum Teil preisgekrönte - nationale und internationale Autoren
und Buchhändler. Der berühmteste Autor der Stadt ist der verstorbene Literatur-Nobelpreisträger und Kölner Ehrenbürger Heinrich Böll (geboren 1917 in Köln, gestorben 1985) (Nobelpreisträger 1972). Daneben sind insbes. zu nennen:
Etliche renommierte Buch-Verlage (J. P. Bachem, Bastei-Lübbe, Böhlau, DuMont Buchverlag, Emons, Greven, Kiepenheuer und Witsch, Taschen) sind in Köln angesiedelt. Laut KStA (18.03.2107) gibt es in Köln 107 Buchhandlungen und 69 Verlage. Die Domstadt gehört mit Berlin, München, Stuttgart und Frankfurt zu den 5 deutschen Verlagsorten mit den meisten Buchverlagen.

lit.Cologne
Es ist sicher kein Zufall, dass es entsprechend der Entwicklung der Literatur in Köln seit 2001 ein weiteres großes Kulturereignis in Köln gibt: das aus einer privaten Initiative entstandene Internationale Literaturfestival "lit.Cologne", das mittlerweile - laut Veranstalter - größte Literatur-Fest Europas, an dem Autoren aus aller Welt teilnehmen. Zigtausend Literaturfreunde/innen besuchen die Orte der Begegnung mit der Literatur. Hier eine Pressestimme zum Literatur-Festival 2003 (Rheinische Post): „Bereits zum dritten Mal gelang es den Veranstaltern der lit.Cologne den Parnass fünf Tage und fünf Nächte lang an den Rhein zu versetzen und nicht wenig internationale Prominenz der schreibenden Zunft zu einem wahren Lesemarathon in der Domstadt zu versammeln.“  Die 6. Auflage  des Festivals im März 2006 war erstmalig terminlich entzerrt und auf 9 Tage verlängert  worden - mit  130 Veranstaltungen an 37 Spielstätten sowie mit 56 000 Besuchern und einer sensationellen  Auslastungsquote von 97% (+ 15 000 Besuchern bei der größten "Deutschstunde der Welt" in der Kölnarena) -. Die lit.Cologne 2008 erzielte mit ca. 65 000 Besuchern in ca. 150 Veranstaltungen einen neuen Besucherrekord (bei einer Auslastung von rund 95%). Bei der 10. Auflage 2010 wurden laut Presse (KStA) bei ca. 170 Veranstaltungen und 95% Auslastung rund 80 000 Literaturbegeisterte gezählt ... wieder ein neuer Rekord!

Zitate des Veranstalters vor der 10. Auflage 2010:

"
Vom 10. bis 20. März 2010 steht Köln wieder ganz im Zeichen der Literatur: An elf Festivaltagen wartet das größte Literaturfest Europas mit insgesamt 175 Veranstaltungen auf. Das Programm der lit.COLOGNE stellt international renommierte Autoren vor, lädt zu großen Themenabenden ein, präsentiert besondere Begegnungen von Autoren mit Journalisten, Schauspielern, Film- und Theaterschaffenden, Philosophen, Musikern, Komikern, Sportlern und Künstlern. Erstklassige internationale und deutschsprachige Autoren wie zum Beispiel Herta Müller, Nick Hornby, Siegfried Lenz, Martin Suter, Martin Walser, Javier Marías, Ulla Hahn, Margaret Atwood, Håkan Nesser, Roger Willemsen, Alissa Walser, Maarten t’Hart, Diana Gabaldon, Ferdinand von Schirach, Frank Schätzing, Henning Mankell und viele mehr werden bei der lit.COLOGNE 2010 lesen, diskutieren, erzählen und damit Literatur erlebbar machen."

"Das internationale Literaturfestival lit.COLOGNE gehört mittlerweile zu den größten Literaturfestivals Europas. Heute strahlt dieser Publikumsmagnet weit über die Stadt Köln hinaus. Die lit.Cologne macht Bücher und ihre Autoren zum Ereignis. Allein im letzten Jahr strömten insgesamt 65.000 Besucher zu über 30 Spielorten in die Rheinmetropole. Über zehn Tage lang kann auch 2010 wieder das Publikum mehr als zweihundert Autoren, Schauspielern und Moderatoren lauschen."


lit.Cologne 11/2011: 85 000 Besucher, Auslastung 96%.
Erstmals fand vom
12. bis 17.10.2011 parallel zur Frankfurter Buchmesse in Köln ein "lit.Cologne spezial" zu aktuellen Büchern statt. Zitat Veranstalter:"Sieben Veranstaltungen mit herausragenden nationalen und internationalen Autoren verkürzen die Wartezeit, bis die lit.Cologne im März nächsten Jahres wieder startet." lit.Cologne 12/2012: ca. 170 Veranstaltungen, 84 000 Besucher (größte Veranstaltung: der von Bestsellerautor Frank Schätzing moderierte Krimiabend mit 4400 Zuhörern). lit.Cologne 13/2013: mit 201 Veranstaltungen, ca. 190 Autoren und 30 Spielorten die bisher größte "lit. ...  und mit einem neuen (damaligen) Besucherrekord: ca. 90 450! Die 16. Auflage der lit.COLOGNE verzeichnete rund 106.000 Besucher. Das entsprach einer Auslastung von 95 Prozent. Zitat des Veranstalters zur 17. lit.Cologne 2017 (Quelle KStA): "Wir haben in diesem Jahr so viele Besucher wie noch nie: knapp 110.000. Das entspricht einer Auslastung von wieder knapp 95 Prozent. Die Rekordzahl hat damit zu tun, dass wir einige Veranstaltungen gerade in den großen Räumen noch einmal gedoppelt haben und wir nur eine Absage hatten."

lit..Cologne SPEZIAL
bereits sechsten Mal die lit..Cologne SPEZIAL - der kleine Herbst-Ableger der Lit.Cologne - statt. Zitat des Veranstalters: "Das Literaturfestival zieht viele bekannte Autoren nach Köln. Von Lisa Maier-Bodeiele Bestsellerautoren, ein Nobelpreisträger, zwei Komiker - bei der Lit.Cologne Spezial stellen im Oktober wieder zahlreiche Schriftsteller aus dem In- und Ausland ihre neuen Bücher vor. Darunter sind etwa Christian Kracht, der aus seinem Bestseller "Die Toten" liest, Komiker Michael Mittermeier, der alles auf Anfang stellt, und der Peruaner Mario Vargas Llosa."
 
Kölner Kulturpreis 2016
Zum Kölner Kulturpreis 2016 ein Zitat der lit.COLOGNE: "lit.COLOGNE erneut Kulturereignis des Jahres: Das Internationale Literaturfestival lit.COLOGNE wurde zum dritten Mal seit Bestehen des Preises vom Publikum zum Kulturereignis des Jahres gewählt. Das Festival erhielt 38,2 % der Stimmen, gefolgt von der Kölner Theaternacht (13,3%) und der Kölner Musiknacht (10,4%). Der Kölner Kulturpreis wurde 2016 zum siebten Mal in Rahmen einer feierlichen Verleihung vergeben. Gestiftet wird die Auszeichnung vom Kölner Kulturrat."

17. lit.Cologne:
07.03.–18.03.2017; nächste lit..Cologne SPEZIAL: 11.10. - 15. 10.2017; nächste lit.Cologne: 06.03. - 17.03.2018

5. Köln - Stadt der Archive

In Köln werden in ca. 50 Archiven (von öffentlichen Institutionen,  Firmen und  Privaten) kulturhistorische Schätze der Vergangenheit  aufbewahrt. Soviele Archive gibt es in keiner anderen deutschen Stadt. Keine andere deutsche Stadt hat auch so früh - nämlich seit 1130 -  und umfangreich ihre Geschichte schriftlich archiviert. 1130 begann man in Köln mit dem Schreinswesen, der mittelalterlichen Form der Archivierung von Liegenschaftsunterlagen (Schreine nannt man die Truhen, in denen die ersten Archivalien aufbewahrt wurden). 1322 begann die systematische Archivierung. Das erste Archiv wurde 1409 im Rathausturm (Rentkammer) untergebracht. Das erste eigenständige städtische Archiv-Gebäude wurde 1897 am Gereonskloster eingeweiht. Seit 1971 war das Historische Archiv der Stadt Köln in einem Gebäude an der Severinsstraße in der Kölner Südstadt untergebracht, bis das Gebäude 2009 tragischerweise einstürzte (s. unten )

5.1 Historisches Archiv der Stadt Köln

Das Historische Archiv der Stadt Köln ist das "Geschichtliche Gedächnis der Stadt Köln" und ein unermesslicher Schatz zur Kölner Geschichte. Es ist mit ca. 30 Regal-Km das größte kommunale Archiv Deutschlands und nördlich der Alpen. Das Historische Archiv enthält u. a. ca. 65 000 Urkunden ab 922, ca. 1800 mittelalterliche Handschriften, ca. 150 000 Karten und Pläne, über 800 Nachlässe und Sammlungen sowie ca. 500 000 Fotos zu Kölner Ereignissen.  Der Bestand ist z. Zt. leider nur bedingt  nutzbar (s. unten ).

Archiv-Bereiche
 
Kulturstadt Köln/Archiv
Altes Archiv
(Archivalien bis 1815)
mit u. a. Urkunden von Klöstern und Stiften vom 10. Jhdt. bis 1802 (das älteste Dokument  ist  eine Urkunde aus St.  Ursula von 922), Urkunden von Heinrich IV. von 1105 und Friedrich Barbarossa von 1167, dem Verbundbrief von 1396 (der ersten Kölner Stadt-Verfassung), Schriften (Autographen) von Albertus Magnus, dem Buch Weinsberg (Aufzeichnungen des Ratsherrs Hermann Weinsberg aus dem 16. Jhdt.),  mittelalterlichen Schreinsbüchern (das früheste bekannte Verfahren zur Aufzeichnungen von Grundstücksgeschäften, das den heutigen Grundbüchern entspricht) und Ratsprotokollen der Kölner Geschichte sowie viele viele weitere Schätze mehr
Neues Archiv
(städtischen Archivalien nach 1815)
mit u. a. Handschriften von Karl Marx und Friedrich Engels sowie Verfügungen von Napoleon
Nachlässe und Sammlungen

u. a. von  Jacques Offenbach, Ferdinand Franz Wallraf, Wilheim Leibl, Reichskanzler Marx, Heinrich  Böll und Konrad Adenauer (aus dessen Kölner Zeit bis 1945)

Eine sehr traurige bundesweite Bekanntheit erhielt das Archivhaus des Historischen Archivs der Stadt Köln am 03.03.2009, 13:58 Uhr. Vermutlich im Zusammenhang mit dem Bau einer Gleiswechselanlage im Zuge des U-Bahn-Baus in der Severinsstraße in der Kölner Südstadt ist das Gebäude des Archivs eingestürzt. Nach dieser Katastrophe wurden die Bestände in mühsamer Kleinarbeit aus den Trümmern geborgen. Aus Archivkreisen war zu vernehmen, dass etwa 95 % der Bestände geborgen werden konnten, wobei "geborgen" leider nicht "gerettet" heißt. Nach der damals ersten Einschätzung weisen rund 35 % der geborgenen Schätze schwerste und 50 % schwere bis mittlere Schäden auf. Die sofort angelaufene Restaurierung wird ca. 30 Jahre dauern! Erst danach wird feststehen, wieviel von den Beständen und damit dem Gedächnis der Stadt Köln und ihrer langen Geschichte wirklich gerettet werden konnten.

Seit 27.04.2010 sind die Mitarbeiter/innen des Historischen Archivs provisorisch zentral am Heumarkt 14 untergebracht (mit einem digitalen Lesesaal und mit vielen in digitalisierter Form zugänglichen Fundstücken). Das Restaurierungs- und Digitalisierungz-Zentrum (mit einem Lesesaal) befindet sich in Porz-Lind im rechtsrheinischen Köln.

Das geplante neue Archiv-Haus am südwestlichen Rand der Kölner Neustadt (in Nähe Uni) soll ca. 2020 fertig werden!

Kürzliche Ausstellung im provisorischen Archivhaus am Heumarkt 14 (Zitat aus http://www.das-alte-koeln.de/):
"DAS HISTORISCHE ARCHIV DER STADT KÖLN präsentiert unter dem Titel “Willkommen im alten Köln” einen Gemäldezyklus von Siegfried Glos in einer Gesamtausstellung in seinen Räumlichkeiten am Heumarkt 14. Dauer der Ausstellung:
16. März 2016 bis 30. Oktober 2016. Öffnungszeiten: Di bis So 10.00 - 16.30 Uhr, Mi 10.00 - 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei."
Historisches Archiv Köln, Ausstellung "Das alte Köln"
aktuelle/geplante Ausstellungen im Archiv:
"Hilliges Köln 2.0 - Auf dem Weg zur religiösen Toleranz?" (06.04. - 3010.2017), Ausstellung aus Anlass des 500jährigen Reformationsjubiläums im Historischen Archiv der Stadt Köln

* Anmerkung: Dem Historischen Archiv Köln gebührt jede Unterstützung. Aber wer bitte schön ist auf diesen unsinnigen Titel gekommen?  Warum dieser Anglizismus? Bisher fiel diesbezüglich bisher nur das Museum Kolumba unangenehm auf. FragenSie nach! Gerade Kulturschaffende sollten sich am Bewahren des Kulturgutes Deutsche Sprache beteiligen.

5.2 weitere große Archive in Köln
6. Kulturprojekte

6.1

Via Culturalis
























































Im Zentrum der Kölner Innenstadt gibt es eine Kultur-Zone mit hochrangigen kulturhistorischen Bauwerken und Kultureinrichtungen und auch mit stillen und belebten Plätzen auf engstem Raum vereint. Nach einem vor einigen Jahren eingebrachten Plan soll in diesem Gebiet eine Kultur-Meile "Via Culturalis" als eine Innenstadt-Meile zwischen dem gotischen Kölner Dom im Norden und der romanischen Kirche Groß St. Martin im Süden inszeniert und organisiert werden. Eine hervorragende Idee, die aber - wie leider so oft in Köln - bisher offenbar nicht so richtig weiterverfolgt wird . Insbes. folgende Stationen (zum Teil an anderer Stelle dieses Internet-Auftritts näher beschrieben) liegen in dieser Zone und könnten und würden sicher auch in die geplante Via-Culturalis-Inszenierung eingebunden werden:
  • der historische Hauptbahnhof (eröffnet 1894),
  • das Wahrzeichen von Köln, der gotische Kölner Dom (Baubeginn 1284, Fertigstellung 1880) inkl. seiner Kunstschätze und seines  archäologischen  Bereichs (Ausgrabungen von römischen und frühmittelalterlichen Bauresten unterhalb der  Kathedrale)
  • die sogenannte Domplatte (Bahnhofvorplatz im Norden, Domvorplatz im Westen, Roncalliplatz im Süden und der mit dem Dach oberhalb der Philharmonie als  Kunstwerk gestaltete Heinrich-Böll-Platz im Osten),
  • der Gebäudekomplex Kölner Philharmonie/Museum Ludwig (1986 eröffnet) mit seiner kunstlerisch gestalteten Umgebung zwischen Rheingarten und Dom,
  • das Römisch-Germanische Museum (RGM, 1974 eröffnet),
  • zukünftig evtl. der geplante Neubau für das Stadtmuseum direkt vor dem RGM,
  • der demnächst als gekiester Stadtgarten neugestaltete Kurt-Hackenberg-Platz (vor Philharmonie/Museum Ludwig),
  • Kolumba, das neue - auch architektonisch herausragende - Kunstmuseum des Erzbistums Köln (2007 eröffnet),
  • das Rathaus-Areal in Nähe Alter Markt mit
  • den Ausgrabungen des Praetoriums (Palast des römischen Statthalters, Baubeginn der 1. Version im  1. Jhdt. n. Chr. ) und Resten eines römischen Abwasserkanals - künftig integriert in das gepl. Museum Archäologische Zone/Jüdisches Museum -
  • dem historischen mittelalterlichen Rathaus mit dem Kernbau aus dem 14. Jhdt., dem  spätgotischen Rathausturm (fertiggestellt 1414) und der Renaissance-Laube (fertiggestellt 1573)
  • dem Spanischen Bau des Rathauses (Neubau fertiggestellt 1956), genannt nach dem mittelalterlichen Vorläuferbau (1615), in dem 1623 die Spanische Liga (ein kath. Militärbündnis im 30-jährigen Krieg) getagt hatte
  • dem Rathausplatz mit der Mikwe (dem mittelalterlichen jüdischen Kultbad, um 1170 erbaut) - künftig integriert in das gepl. Museum Archäologische Zone/Jüdisches Museum -
  • der derzeit entstehenden Archäologischen Zone (Museum Archäologische Zone/Jüdisches Museum)
  • der kleine Gülichplatz - benannt nach einer historischen Person Kölns - mit dem kleinen historischen Fastnachtsbrunnen gegenüber dem Farina-Haus ("Johann Maria Farina gegenüber ..."),
  • der vom Kölner Architekten Oswald Ungers entworfene Tuffstein-Kubus, dem Neubau für das Wallraf-Richartz-Museum (2001 eröffnet),
  • die - als Mahnmal und nationale Gedenkstätte erhaltene - Ruine  der mittelalterlichen Pfarrkirche  Alt St. Alban (eingebettet zwischen Wallraf-Richartz-Museum und Gürzenich),
  • der Gürzenich, das mittelalterliche und heutige Kölner Festhaus (seit 1447),
  • die Romanische Kirche St. Maria im Kapitol auf dem Kölner Kapitolshügel, auf dem in römischer Zeit ein Tempel der kapitolinischen Trias - den 3 römischen Hauptgöttern - stand,  inkl. dem stillen Platz vor der Kirche (Lichhof)
Siehe hierzu Anhang "Projekt Via Culturalis Köln: Zugebaute Romanische Kirche St. Maria im Kapitol."  Forderung: "Im Zuge des Projekts freie Sicht auf die Kirche schaffen!"

Als Besonderheit  ist zu erwähnen, dass - für Besucher und Kölner gleichermaßen ideal - sich in unmittelbarer Nähe dieser Kulturmeile "Via Culturalis"
  • westlich eine Einkaufs-Zone mit den bekannten Einkaufsmeilen Hohe Str. (der römischen Straße Cardo Maximus), Schildergasse (der römischen Straße Decumanus Maximus), Breite Str. /Ehrenstr. und Neumarkt, 
  • und östlich Richtung Rhein die kölsche Altstadt-Vergnügungs-Zone zwischen Hohe Str. und Rhein (Heumarkt,  Alter Markt, Martinsviertel, Rheingarten) mit unzähligen Brauhäusern, Kneipen  und  Restaurants
 befinden ... also für jeden etwas.

Anmerkung:
Nach einer Meldung im KStA (22.06.2013) ist jetzt im Kölner Stadtrat ein Werkstattverfahren zur "Via Culturalis" als Kulturpfad zwischzen Dom und St. Maria im Kapitol beschlossen worden (siehe unter  http://www.stadt-koeln.de/4/stadtplanung/ via-culturalis/). Offenbar kommt endlich Bewegung in dieses Projekt. Laut Kölner Stadtanzeiger (19.05.2016) sind die Planungen mittlerweile in einer konkrteten Phase!

Hoffentlich folgt diesem Verfahren für die "Via Culturalis" seitens der Stadt auch bald ein Verfahren für das anderer Projekt "Via Sacra" (s. Ziffer 6.3).

Kultur- und Kunststadt Köln/Dom mit Museum Ludwig und RGM
Dom und Museen-Komplex (RGM/ML)
Kultur- und Kunststadt Köln/Dom mit Museum Ludwig
  Dom und Museum Ludwig
Kölner Dom und Komplex Philharmonie/Museum Ludwig
Dom und  Museum Ludwig/Philharmonie
Kulturstadt Köln/Gürzenich
Gürzenich
Kulturstadt Köln/Lochner
in St.-Bruder-Konrad-Kapelle (in Alt St. Alban)
Kultur- und Kunststadt Köln/St. Maria im Kapitol
St. Maria im Kapitol
 <
So ist die prächtige Kirche St. Maria im Kapitol heute leider nicht erlebbar (s. Veto).



6.2

Kultur-Karee
1. Eine Vision im Rahmen des Masterplans für die Innenstadt Köln ist eine vorgeschlagene Inszenierung eines "Kultur-Karree", zu dem gehören würden:

• die "Via Culturalis" und

• eine Kulturdiagonale von den großen Museen in Dom-Nähe (Museum Ludwig, Römisch-Germanisches Museum, künftiges Museum Archäologische Zone/Jüdisches Museum, Wallraf-Richartz-Museum, Museum Kolumba) über das geplante neue Opern-Karree (mit den ca. 2016/2017 renovierten Kölner städtischen Bühnen - Opernhaus und Schauspielhaus -) bis zum neuen Kulturzentrum am Neumarkt  (Museum Schnütgen und Rautenstrauch-Jost-Museum).

2. In der Kölner Innenstadt befinden sich in einem Gebiet von ca. 1,4 km Ost < > West und ca. 1,0 km Nord < > Süd (vom Autor "Kultur-Quartier im Zentrum" genannt) in fußläufiger Entfernung die wichtigsten Kölner Museen, das Weltkulturerbe Kölner Dom, die Philharmonie und die städtischen Bühnen (Opernhaus und Schauspielhaus) sowie 5 der 12 Romanischen Kirchen (St. Aposteln, Groß St. Martin, St. Aposteln, St. Cäcilien/Museum Schnütgen und St. Maria im Kapitol).
Kulturmetropole Köln :Kultur-Quartier im ZentrumKultur-Quartier im Zentrum

6.3

Via Sacra
Die "Via Sacra" ist eine eine hervorragende Projekt-Idee, die aber - wie leider so oft in Köln - derzeit offenbar ebenso wie (zumindest bisher) die "Via Culturalis" von der Stadtverwaltung nicht so richtig weiterverfolgt wird. Der Gedanke eines inszenierten Besuchs- und Pilgerweges "Via Sacra" mit Einbindung der 12 Romanischen Kirchen ist bisher offenbar immer noch nicht in einer konkreten Planungsphase. Warum eigentlich nicht? Die Via Sacra - ein vergessenes Projekt?  In 2012 hat sich wenigsten das Haus der Architektur Köln (Verein zur Förderung von Architektur und Städtebau e.V.) dem Projekt unter dem Titel "Via Sacra - ein baukultureller Pilgerweg" gewidmet. Allerdings: Eine Via Sacra sollte alle 12 Romanischen Kirchen umfassen. Das fordert auch der Förderverein Romanische Kirchen. Insofern ist das Projekt der Architekten (mit nur den Kirchen in Nähe der Kölner Ringstraße) zwar lobenswert, aber nicht konsequent.

Als Kölner "Via Sacra" kann man sich einen inszenierten Weg entlang der 12 großen Romanischen Kirchen mit 2 Abschnittenwie folgt vorstellen
:
  • eine Sehne  von St. Andreas in Dom-Nähe in der Mitte der Innenstadt bis St. Severin im Süden mit den in Rheinnähe liegenden Kirchen,
  • ein sich hieran anschließender Bogen in Nähe der Kölner Ringstraße mit den halbkreisförmig angeordneten Kirchen von St. Severin im Süden bis St. Kunibert im Norden. (Dieser Teil ist in dem vorgenannten Projekt des Hauses der Architektur aufgegriffen worden.)
Dieser Halbkreis liegt in der Nähe der ehemaligen mittelalterlichen Stadtmauer und dem hieraus abgeleiteten Verlauf der heutigen Ringstraße.

6.4

 Archäologische Zone

Kulturstadt Köln/Archäologische Zone

Kulturstadt Köln/Archäologische Zone
Inmitten der historischen Altstadt der Domstadt, im Rathaus-Areal (an der Straße Unter Goldschmied), ist - damals eingeleitet mit der Regionale 2010 - ein herausragendes Kultur-Projekt in der Vorbereitung: die Archäologische Zone - ein unterirdisches historisches Museum mit einem musealen Überbau -. Mit einem großen unterirdischen Rundweg (inkl. des bereits jetzt zugänglichen römischen Praetorium) werden 2000 Jahre Kölner Geschichte begehbar. Ausgrabungen (mit einer Ausgrabungsfläche von  ca. 8 500 qm) und Fundstücke in und aus diesem Areal aus der römischen Epoche, aus der fränkischen und karolingerischen Zeit des Mittelalters, aus der frühchristlichen Zeit,  aus der frühen jüdischen Zeit und dem jüdischen Mittelalter, aus der hoch- und spätmittelalterlichen Phase Kölns sowie auch aus der jüngeren Vergangenheit wird die lange Geschichte Kölns für die Kölner Bürger und für Besucher von Nah und Fern erlebbar werden. Die Exponate sollen nach derzeitiger Planung entlang des festgelegten Rundweges gezeigt werden.

Die mittelalterliche jüdische Geschichte Kölns wird Bestandteil des
Rundweges und des geplanten Neubaus sein. Die erste jüdische Synagoge Kölns wurde vermutlich in der Karolingerzeit (ca. 8. Jhdt., vor 780) errichtet; sie wäre die älteste nördlich der Alpen. Nach neueren Ausgrabungsergebnissen gab es womöglich sogar noch früher (4. Jhdt.) eine Synagoge in Köln. Die spätere Synagoge inmitten des Judenviertels (ab um 1000) wurde 1349 beim Judenpogrom zerstört und 1372 wieder in Betrieb genommen.

Das Projekt besteht also aus zwei integrierten Teilen mit dem Arbeitsnamen
 "Archäologische Zone/Jüdisches Museum".
Die vor dem Projektstart zugängliche Mikwe (das jüdische Ritualbad) und die jüngsten Ausgrabungen der mittelalterlichen Synagoge sowie - wie schon erwähnt - das bereits jetzt zugängliche römische Praetorium werden Bestandteil der Archäologischen Zone. Ursprünglich sollte mit der eigenständigen Archäologischen Zone ein separates eigenständiges "Haus und Museum der jüdischen Kultur" auf historischem Gelände, nämlich dem alten Judenviertel mit dem Synagogenbereich, errichtet und verbunden werden. Nachdem dessen Finanzierung gescheitert war, wird nun die jetzige Version eines Geschichts-Museums "Archäologische Zone/Jüdisches Museum"realisiert.
 
Die Ausgrabungen und Vorarbeiten auf dem Rathausplatz sind weitestgehend abgeschlossen. Baubeginn des Museums "Archäologische Zone/Jüdisches Museum": vorauss. 2016, Fertigstellung: vorauss. Anfang 2019. Errichtet und unterhalten wird das Museum von der Stadt Köln. Betreiber wird der Landschaftverband Rheinland (LVR) sein. Dieses neue Museum wird direkt gegenüber dem Wallraf-Richartz-Museum stehen.



Zitat (Auszug) aus dem Internetauftritt  der Regionale 2010:
"Die Kölner Innenstadtentwicklung steht im Spannungsfeld von „Bewahrung“ und „Aufbruch“. „Bewahrung“ steht für die Pflege des historischen Erbes vor allem in der linksrheinischen Innenstadt, „Aufbruch“ demgegenüber für die dynamische Stadtentwicklung im Rechtsrheinischen. Hier haben sich in den letzten Jahren alte Industriestandorte zu modernen Arbeits- und Wohnstandorten entwickelt. Das Gesamtprojekt "Stadtentwicklung beiderseits des Rheins Köln" thematisiert und beinhaltet diese Facetten der Kölner Stadtentwicklung. Ausgangspunkt und verbindendes Element beider Stadthälften ist dabei der Rhein.

Linksrheinisch steht das Modul "Archäologische Zone" im Bereich des Rathausplatzes für das historische Erbe von Stadt und Region. Unter Einbindung des unter dem Spanischen Bau gelegenen Praetoriums, dem Palast des Statthalters der Provinz Niedergermanien zur Römerzeit, entsteht im Bereich des Rathausplatzes ein großes unterirdisches archäologisches Museum, das Einblicke in 2000 Jahre Stadtgeschichte anhand von Orginalfunden am Orginalschauplatz bietet. ...."

Nähere Informationen siehe Info-Seite der Archäologischen Zone. Bezüglich der zeitweisen - derzeit wohl ausgestandenen - öffentlichen Debatte um das große Kölner Kultur-Projekt "Archäologische Zone/Jüdisches Museum" siehe den betreffenden Anhang Pro Archäologische Zone.

6.5

Akademie der Künste Köln
Ein neues Projekt in der Kunstadt Köln ist das Projekt "Akademie der Künste Köln". Hierzu ein Ztat aus dem Internet-Auftritt der Stadt Köln: "Die Akademie der Künste der Welt Köln ist der Entwurf einer neuen Institution des Kölner Kulturlebens. Sie wird eine international besetzte und ausgerichtete Institution, die einem offenen und kosmopolitisch geprägten Kunst- und Kulturverständnis Geltung verschaffen soll. Die Akademie der Künste der Welt Köln soll das Kulturleben in unserer Stadt ergänzen und zwar vor allem mit dem Angebot zeitgenössischer außereuropäischer Kunst. Internationalität und Interkulturalität auf höchstem Niveau sind das Ziel. Die Akademie ist eine wichtige und notwendige Ergänzung zu den bestehenden Kultureinrichtungen, mit denen sie kooperativ arbeiten wird. Seit Juli 2012 ist die Akademie der Künste der Welt Köln als gemeinnützige GmbH eine eigenständige juristische Person."



A. Anhang

1.
Eine besondere - im weitesten Sinne auch kulturelle - Großveranstaltung fand vom 16.-21.08.2005 in Köln statt: der XX. katholische Weltjugendtag - ein Mega-Ereignis, wohl die bis dahin größte Veranstaltung in der Bundesrepublik - , an der ab 18.08.2005 auch der 2005 neugewählte Papst Benedikt XVI. (von den vielen italienischen Pilger und in Folge auch den Pilger aus aller Welt Benedetto gerufen) teilnahm.
2.
Aktion "Trash People (Cologne People)" des Kölner Aktionskünstlers HA Schult  (21.04.-01.05.2006 auf dem Roncalli-Platz vor dem Kölner Dom):

Kunststadt Köln/Trash People Kunststadt Köln/Trash People Kunststadt Köln/Trash People Kunststadt Köln/TrasdPpeople Kunststadt Koeln/Trash People
Die Aktion mit 1000 lebensgroßen Figuren aus Abfall waren vor der Ausstellung in "ihrer Heimat" Köln  vor den Pyramiden von Gizeh (Ägypten), auf der Großen Mauer (China), auf dem Roten Platz in Moskau und auf dem Matterhorn präsentiert worden.


Nachtrag 1: Die Kölner lieben und schätzen ihre Stadt und sind stolz auf die lange historische Tradition mit der über 2000-jährigen Geschichte und die kulturelle Vielfalt mit ihren vielen kulturellen Schätzen sowie auf die tolerante fröhliche Lebensart in dieser Stadt. Leider neigen Kölner und wohl auch die hiesige Stadtverwaltung offenbar gelegentlich dazu, sich auf den Lorbeeren auszuruhen, manchmal die Dinge laufen zu lassen und die Geschichte und die Schätze der Stadt nicht immer angemessen zu pflegen und zu präsentieren. Vor allem mit den auch marketingmäßig und touristisch so wichtigen "Produkten" Kultur und Stadtgeschichte sowie mit manchen historischen Denkmälern wird oftmals nicht angemessen umgegangen, wobei gelegentlich Verbesserungen zu erkennen sind. Allerdings waren in Köln immer kulturelle Stiftungen von großer Bedeutung; einige der bedeutenden Museen gehen auf Stiftungen zurück. Und manche Vereine kümmern sich um historische Denkmäler, so z. B.  um die Erforschung und den Erhalt der Stadtmauern und Festungsringe der Epochen in der 2000-jährigen Geschichte des befestigten Kölns der neue Verein Fortis Colonia.

Kulturschätze und Elemente der Stadtgeschichte werden oftmals unzureichend präsentiert oder gar versteckt. So ist zwar das - nun auch in Köln - installierte innerstädtische Hinweis-System (u. a. zu Kultur-Stätten der Stadt) sehr gut gelungen und in der Innenstadt flächendeckend ausgebaut (1), an manchen Bauwerken und Denkmälern  (insbes. an den Romanischen Kirchen) gibt es die informativen Drei-Kronen-Tafeln (2), an manchen - wenn auch viel zu wenigen - Stellen wird auf die Geschichte verwiesen wie z. B. am Alter Markt (3). Viele Denkmäler und Bauwerke jedoch stehen unerklärt in der Stadtlandschft (und beileibe nicht nur das kleine Mauerstück am Gürzenich (4), sondern auch deutlich bedeutendere Exponate) und werden teilweise unzulänglich gepflegt und oftmals schlecht präsentiert und nicht beschrieben) (siehe hierzu Mängelliste Kölner Denkmäler). Fast alle vergleichbaren Städte machen das besser! Und es fehlen inszenierte Wege zu den kulturellen und historischen Höhepunkten der Stadt (wie es sie vielerorts wie z. B. in den ebenfalls geschichtsträchtigen Städten Mainz und Worms gibt). In Köln fehlen solche denkbare inszenierte Informations-Wege wie z. B. "Das römische Köln", "Das mittelalterliche Köln", "Kölner Museenlandschaft", "2000 Jahre Colonia"  u. ä.. Fordern Sie dies beim OB und bei der Stadtverwaltung ein! Und die schönen Pläne einer " Via Culturalis" und einer "Via Sacra" schlummern seit Jahren irgendwo rum (s. Ziffer 6 oben)!

Kulturstadt Köln
(1)
Kulturstadt Köln
 (2)
Kulturstadt Köln
(3)
Kulturstadt Köln
 (4)



Nachtrag 2:
Zu den Kulturgütern gehört auch die Sprache. Die Verunstaltung der deutschen Sprache durch oftmals unsinnige und überflüssige Anglizismen ist natürlich und leider auch in Köln weit verbreitet. Lesen sie dazu in der Impressum-Seite einen Hinweis auf den "Verein Deutsche Sprache" und in einer Anhang-Seite einen Auszug aus einem eingestellten Internet-Projekt "Veto Colonia", Seite "Sprachsünden in Köln".

Empfehlung des Autors Der Autor empfiehlt als jeweiliges Mitglied (bzw. Unterstützer) die Unterstützung der folgenden gemeinnützigen Vereine durch Mitgliedschaft und/oder Spenden:
    * Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig (Die Mitglieder unterstützen und fördern diese beiden Museen und haben freien Eintritt in beiden Museen!)
    * Förderverein Romanische Kirchen Köln (Die Mitglieder unterstützen u. a. maßgeblich Renovierungsarbeiten und Ausstattungam des Kichenensembles und erhalten außerdem jährlich das große wertvolle Jahrbuch des Vereins "Colonia Romanica")
    * Zentral-Dombau-Verein zu Köln von 1842 (Die Mitglieder unterstützen u. a. maßgeblich die umfangreichen Renovierungsarbeiten am Dom und erhalten außerdem jährlich das große wertvolle Jahrbuch des Vereins "Kölner Domblatt")
    * G Fortis Colonia - 2000 Jahre befestigtes Köln (mit seinen Arbeitsbereichen Römische Stadtmauer, Mittelalterliche Stadtmauer, Preußische Festungen)
    * G Förderverein Historischer Park Deutz
die sich um  wichtige und bedeutende Kölner Museen, Bauwerke und Denkmäler kümmern, sowie
    * Förderverein Herzzentrum Köln
    * Verein Deutsche Sprache (überregional)
G: tätig im Bereich der Stadtgeschichte

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GL_ Köln/17.07.2017
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